Möller: „Breitband ist Standortfaktor“

 

v.l.n.r.Kathy Bittner , Dominik Helms, Sven Ambrosy, Siemtje Möller, Lars Klinkbbeil und Rolf Neuhaus.

 

Netzpolitiker Klingbeil (SPD) zu Gast beim Landkreis Friesland. Bundestagskandidatin Siemtje Möller (SPD) machte zu Beginn des Besuchs beim Landkreis Friesland eines klar: „Die flächendeckende Breitbandanbindung des ländlichen Raumes muss schnellstmöglich umgesetzt werden.

 

Unternehmen und Privathaushalte sehen die Anbindung als harten Faktor zur Investition vor Ort“. Gemeinsam mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil besuchte sie den friesischen Landrat Sven Ambrosy (SPD). In einem mehr als zweistündigen Austausch wurde der Stand des Netzausbaus im Kreisgebiet diskutiert. Netzpolitiker Klingbeil (SPD) war wichtig zu erfahren, wie genau die Bundesförderung in der Fläche wirkt. Landrat Ambrosy und der Geschäftsführer der landkreiseigenen Infrastrukturgesellschaft Rolf Neuhaus erläuterten, dass im Rahmen des Glasfaserausbaus 91% der Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s versorgt werden. Die verbleibenden Haushalte, die aus Gründen der Wirtschaftlichkeit nicht direkt erschlossen werden, profitieren zumindest insofern vom Ausbau, als dass sie eine bessere Funkanbindung zum nächsten Knotenpunkt bekommen.

„Über Breitband lässt sich der ländliche Raum attraktiver für Betriebsansiedelungen aber auch für Fachkräftezuzug machen. Wir konnten hier sehen, dass das von der SPD vorangetriebene Programm für den Ausbau der digitalen Infrastruktur vor allem im ländlichen Raum seinen Zweck erfüllt. Für eine Neuauflage müssten allerdings die Vergaberegeln überarbeitet werden, da diese die Antragssteller vor kaum zu erfüllende Auflagen stellen“, so Lars Klingbeil (Munster).

Auch die Kreistagsabgeordnete Kathy Bittner und Juso-Vorsitzender Dominik Helms (Varel) waren bei dem Treffen dabei. Helms betonte, dass gerade junge Menschen genau hinschauen, wo sie eine entsprechende Datenrate vorfinden, bevor sie eine Entscheidung treffen zu bleiben – oder wegzuziehen. Möller führte aus, dass größtmögliche Datenraten gerade in ländlichen Gebieten für die Zukunft notwendig seien. Neben dem klassischen „Arbeiten von zu Hause“, sei in Zukunft über vernetzte Dienstleistungen und Produkte, medizinische Anwendungen und das autonome Fahren nachzudenken. „Für den ländlichen Raum bietet das Internet eine Riesenchance. Unüberbrückbare geografische Hürden in der öffentlichen Nahversorgung schrumpfen zusammen genauso wie es einfacher wird Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, wenn wir dank leistungsfähigem Internet flexibler von zu Hause aus arbeiten können.“, so Möller abschließend.